Wasserrettungsdienst

An vielen Orten in Deutschland, an denen Wasserflächen von den Menschen genutzt werden, ist das Rot und Gelb der DLRG ein gewohnter Anblick. Dann sind engagierte Mitglieder im Einsatz für die Wasserrettung. Sie überwachen, kontrollieren und greifen im Notfall blitzschnell mit ihrem Know-how und ihrer Technik ein.

Seit den Anfängen der DLRG im Jahr 1913 haben sich erhebliche technologische und gesellschaftliche Änderungen ergeben. Neben der klassischen Tätigkeit des traditionellen Wasserrettungsdienstes an den Badestellen haben sich auch modernere Organisationsmodelle der Wasserrettung mit höherem Technisierungsgrad und höherer Personalverfügbarkeit herausgebildet. Hier sind in erster Linie die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes mit entsprechenden Wasserrettungskomponenten, aber auch besondere Einheiten für Zwecke des Katastrophenschutzes und der Abwehr von Großschadensereignissen, insbesondere bei Hochwassereinsätzen zu erwähnen.

Wer möchte, kann bei der DLRG eine Fachausbildung Wasserrettungsdienst (Wasserretter) machen. Voraussetzungen sind eine Mindestalter von 16 Jahren, das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber, ein Sanitätslehrgang A oder Sanitätstraining, das Deutsche Schnorcheltauchabzeichen und eine Sprechfunkunterweisung.

[Quelle: www.dlrg.de - 06.02.2013 16:00]

Fachausbildung Wasserrettungsdienst

Die Fachausbildung Wasserrettungsdienst ist nach dem Rettungsschwimmabzeichen Silber oder auch Gold die weiterführende Ausbildung zum Wasserretter. 

Voraussetzungen zur Ausbildung

  • 12 Jahre
  • Gültige Mitgliedschaft in der DLRG
  • Aktuelle ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung oder Selbsterklärung zum Gesundheitszustand
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Bronze

Ausbildungsinhalte

  • Kommunizieren im Einsatz
  • Einsatzabläufe verstehen
  • Einsatzgebiete kennen
  • Gefahren erkennen und vermeiden
  • Sicher und überlegt Handeln
    • Umgang mit Leinen und Seilen
    • Einsatz auf dem Rettungsboot
    • Umgang mit Hilfsmitteln und Rettungsgeräten
    • An Land bringen
    • Leben retten
    • Selbst- und Fremdsicherung mit Leinen
    • Schwimmen in fließenden Gewässern
    • Schwimmen in der Brandung
  • Auf belastende Situationen vorbereitet sein
  • Im rechtlichen Rahmen bewegen
  • Auftreten und Verhalten in der Öffentlichkeit

Voraussetzungen zur Prüfung

  • 16 Jahre
  • Sanitätslehrgang A
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber

Prüfung

  • Praktische Prüfung „Kombinierte Übung"
  • Praktische Prüfung „run-swim-run“
  • Praktische Prüfung „Einsatzübung“
  • Praktische Prüfung „Knotenkunde“
  • Theoretische Prüfung