15.10.2012 - Säureunfall Bad Fallingbostel

Am 15. Oktober 2012 kam es in Bad Fallingbostel zu einem Chemieunfall bei der Firma Kraft Foods GmbH, in dessen Folge der Heidekreis den Katastrophenfall für Bad Fallingbostel feststellen musste. Nach mehr als 24 Stunden gelang es den Einsatzkräften - teilweise unter schwierigsten Bedingungen - einen noch größeren Schaden für die Kreisstadt zu verhindern. Hervorzuheben ist, dass es bei diesem Einsatz keine Verletzten oder sogar Toten gegeben hat.

- Pressemitteilung Heidekreis -

Infomaterial kann hier heruntergeladen werden

25.02.2012 - Bus vollständig ausgebrannt

Alarmierung um 03:30 Uhr ManV 1: Ein Reisebus mit 45 Schülern brennt auf der A7 bei Bispingen!

Es ist nicht so einfach mitten in der Nacht am Wochenende die Einsatzkräfte auf die Straße zu bekommen. Dennoch waren 12 DLRG Sanitäter ausgerückt um gemeinsam mit DRK, THW und Feuerwehr in der Nacht die Schüler, die im Feuerwehrgerätehaus von Egestorf untergebracht wurden, zu betreuen.

Hier der Einsatzbericht der Kreisfeuerwehr Heidekreis:

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bispingen wenig später am Einsatzort eintrafen, stand der Reisebus vollständig in Flammen. Es wurde sofort das Alarmstichwort „Massenanfall von Verletzten 1“ (MANV 1) ausgelöst. Über 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, DLRG, THW und Notfallseelsorge aus dem Heidekreis und dem Landkreis Harburg waren insgesamt im Einsatz. Die Landkreis-übergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen hat gut geklappt.
Im Einzelnen waren die Feuerwehren Bispingen, Behringen, Evendorf und Egestorf sowie der Rettungszug Nord des Heidekreis und die Technische Einsatzleitung (TEL) „Böhme“ im Einsatz. Hinzu kamen der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, weitere Notärzte und Rettungsassistenten mit zahlreichen Rettungswagen und weitere Sanitätskomponenten, zu denen auch die DLRG und das THW gehören.

Die Betroffenen wurden zunächst an Ort und Stelle durch Rettungskräfte versorgt und betreut. Anschließend wurden sie ins Feuerwehrhaus nach Egestorf transportiert, dort weiter versorgt und betreut. Hierzu waren auch fünf Notfallseelsorger vor Ort. Mit Schnittverletzungen und Verdacht auf eine Rauchvergiftung wurden direkt vom Brandort vier Schülerinnen und Schüler ins Heidekreisklinikum Soltau eingeliefert, vier weitere später in das Krankenhaus Salzhausen (LK Harburg). Die 17 bis 19 alten Schülerinnen und Schüler wurden durch ihre informierten Eltern in Egestorf abgeholt, bzw. fuhren mit einem Ersatzbus zurück nach Hamburg. Bisher geht die Polizei von einem technischen Defekt als Brandursache aus, die Ermittlungen dauern an. Die Autobahn wurde in Richtung Hamburg bis 5.30 Uhr vollständig gesperrt. Bis zur Bergung des ausgebrannten Busses wurde der Verkehr über den linken Fahrstreifen geleitet.

Text: Peter Hoppe (Polizeiinspektion Heidekreis), Stephan Meier (Kreisfeuerwehr Heidekreis); Bilder: www.presseportal.de

11.02.2012 - Motorsägenausbildung für DLRG- und DRK-Einsatzkräfte